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Dienstag, 10. Mai 2011

Die schulische Ausbildung

Diese Ausbildungsform ist nicht bei jedem bekannt. Bundesweit gibt es Privatschulen, die Berufe im kaufmännischen Bereich, im Naturwissenschaftlichen Bereich, im Bereich Tourismus, Design, Gesundheit, Soziales und Beauty usw. anbieten. 

„Schulische Ausbildung“ bedeutet, dass du wirklich fünf Tage die Woche zur Schule gehst. Somit lernst du an der Schule sowohl den theoretischen Teil als auch den praktischen Teil deiner Ausbildung. Die Verbindung zum realen Arbeitsleben bekommst du während deines Praktikums in einem Betrieb/Unternehmen vermittelt. 

Eine schulische Ausbildung mit einem staatlich anerkannten Abschluss ist auf dem Arbeitsmarkt genauso viel wert wie eine duale Ausbildung. Der große Unterschied liegt darin, dass du für die schulische Ausbildung keine Vergütung bekommst, im Gegenteil meist musst du für deine Bildung zahlen. Aber lasst euch nicht abschrecken.

Bestimmte Berufe im Gesundheitsbereich wie z.B. Pharmazeutisch Technischer Assistent auch kurz PTA genannt oder auch Physiotherapeut werden nur an privaten Fachschulen gelehrt. Einige dieser Berufe werden auch an staatlichen Schulen angeboten, wo du nicht viel oder meist sogar gar nichts zahlen musst.

Achtung Achtung auch hier gibt es schwarze Schafe
Es gibt Privatschulen, die nicht staatlich anerkannt sind, was für dich beutet, dass du keinen staatlich anerkannten Abschluss machst d.h. du bemühst dich und bezahlst für eine Schule und eine Ausbildung, dass nicht bundesweit anerkannt ist. 

Melde dich nur an einer solchen Privatschule an, wenn du einen Abschluss vor der IHK, vor dem zuständigen Gesundheitsamt usw. machen musst/machst. Auch wenn du Schüler Bafög bekommst, heißt dies nicht, dass du einen staatlich anerkannten Beruf erlernst. FALLS DU UNSICHER BIST, frag lieber nach oder lass es dir schriftlich geben. 

Interessierst du dich für eine schulische Ausbildung?

Montag, 9. Mai 2011

Die Verbundausbildung


Unternehmern, die von der IHK nicht die Zulassung zur Vollausbildung erhalten, haben die Möglichkeit eine Verbundausbildung anzubieten. Dies bedeutet, dass dein Unternehmen (das dich ausbilden will) mit einem anderen Unternehmen oder mit einem Ausbildungsträger (Fachakademien, Berufsschulen usw.) kooperiert, um dir die bestmögliche Ausbildung zu gewährleisten.

Hast du schon mal was davon gehört?

Donnerstag, 5. Mai 2011

Die duale Teilzeitausbildung

Seit einigen Jahren gibt es insbesondere für junge Mütter, die noch keinen Beruf erlernt haben, spezielle Projekte. Eines dieser Projekte ist die duale Teilzeitausbildung. Die Stundenzahl einer Teilzeitausbildung liegt zwischen 20 und 30 Wochenstunden. Sie kann in zwei Varianten gestaltet werden:
  • Variante 1: Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungszeit (Dauer).
                        Die Arbeitszeit inklusive Berufsschulunterricht beträgt 
                        mindestens 25 Stunden in der Woche.
  • Variante 2: Teilzeitausbildung mit Verlängerung der Ausbildungszeit um (1 Jahr)
                        Die Arbeitszeit inklusive Berufsschulunterricht beträgt 
                        mindestens 20 Wochenstunden.
 
Da die Ausbildungszeit verkürzt ist, bekommst du auch die Hälfte der normalen Arbeitsvergütung.

Du bist eine junge Mutter und hast noch keine Ausbildung? Vielleicht gibt es da auch ein Unternehmen, wo du unbedingt rein willst, mach Sie darauf aufmerksam! 

Bis dann 
Dein Jeremy

Dienstag, 3. Mai 2011

Die duale Ausbildung

Die klassische Form einen Beruf zu erlernen, ist die duale Vollzeitausbildung. Jedes Jahr beginnen X Schüler zum 01.August oder spätestens zum 01.September ihre duale Ausbildung bei einem Unternehmen. 
Damit dich ein Unternehmen überhaupt ausbilden darf, muss es von der zuständigen Kammer eine volle Zulassung erhalten. Die Vollzulassung erhalten Unternehmen dann, wenn sie in der Lage sind, dich zu bezahlen, den administrativen (damit ist der Papierkram gemeint) und organisatorischen Auswand deiner Ausbildung zu übernehmen.  

Nach dem dir die Ausbildung sicher ist, unterschreibst du einen Berufsausbildungsvertrag mit dem Unternehmen. Du wirst nach deinem Ausbildungsvertrag vom Betrieb für deine Leistungen je nach Tarif oder Vereinbarung entlohnt. Parallel zu deiner Arbeit im Betrieb gehst du zweimal die Woche oder in Blockphasen (dies ist je nach Berufsausbildung anders organisiert) zur Berufsschule.  

Dies ist eine kurze Darstellung, wenn du mehr wissen willst, dann kannst du dich gerne melden. 


Dein Jeremy

Ausbildungsformen

Beim Thema "Ausbildung erlernen" haben viele von euch immer die klassische Form (du hast einen Vertrag mit einem Unternehmen und gehst zur Berufsschule) der Ausbildung vor Augen, es gibt aber auch andere Möglichkeiten einen Beruf zu erlernen. Ich möchte euch hier die unterschiedlichen Formen kurz erläutern.
Nicht jedes Unternehmen darf ausbilden. Die Industrie- und Handwerkskammer muss erst eine Ausbildereignung vergeben. Damit wird abgesichert, dass du in passendem und gesichertem Arbeitsumfeld eine gute Ausbildung bekommst.

Dein Jeremy